Interkulturelles Rezeptbuch

Geflüchtete aus  fünf Ländern haben gemeinsam mit dem Kontaktkreis Flüchtlinge  ein Kochbuch geschrieben. Die Idee entstand schon 2016 – nach unserem großen Fest der Kulturen. Bei diesem interkulturellen Sommerfest, bei dem die Kulturen der Herkunftsländer durch darstellende Kunst, Poesie, Musik, Tanz und kulinarische Spezialitäten vorgestellt wurden, sollten rund 300 Menschen satt werden. Ländergruppen trafen sich, um  Gerichte auszuwählen, ausgiebige Diskussionen wurden geführt, Mengen kalkuliert und Einkaufslisten geschrieben werden.

Für etliche der beim Fest gekochten Speisen wurden nachher unter Koordination von Sibylle Meyer Rezepte geschrieben und Bilder hinzugefügt und das ganze wurde von den Geflüchteten layoutet. Seit dem Jahreswechsel 2017/18 ist das Rezeptbuch fertig, kostet 3 Euro und ist erhältlich unter der Rufnummer 02224-75367 sowie bei Aynur Ergin und Anja Rihm im Rathaus Unkel in ihrem Büro im Untergeschoss dienstags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr und donnerstags zwischen 14:00 und 18:00 Uhr.

Beruf, Arbeit, Zukunft

Die Zuwanderung von Menschen aus Bürgerkriegs und Krisenstaaten ist nicht nur für Staat und Gesellschaft in Deutschland eine Herausforderung, sondern auch für die Geflüchteten selbst. Insbesondere die Unterschiede in Bildungs- und Ausbildungssystemen und in den Zugangsvoraussetzungen zur Arbeit stellen  große Hürden dar.  Deshalb hat die Vorbereitung auf Ausbildung und Arbeit eine große Bedeutung.   Zu diesem Zweck findet am 27.01.18 in Unkel ein Informationstag statt. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für diesen Tag anmelden sollten.

Leichte Sprache überwindet Sprachbarrieren

Sie alle unterstützen benachteiligte Menschen, bei denen Sprache als Kommunikationsmittel oftmals an Grenzen stößt.

Häufig sind Briefe oder Broschüren in kompliziertem Deutsch verfasst. Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Leseschwächen oder einem geringen Bildungshintergrund haben dabei oft große Verständnisprobleme. Eine leicht lesbare Sprache trägt dazu bei, dass diese Menschen gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Dies gilt auch für das gesprochene Wort.

Wie Sprache aber auch dann als verbindendes Werkzeug genutzt werden kann, erfahren Sie in der interessanten Fortbildung:

Einführung in die Regeln der Leichten Sprache

Donnerstag, 09.11.2017   |19:00 – 21:00 Uhr
Siegfeldstr. 8, 53721 Siegburg

Referentin: Dorothee Wellpott (Büro für Leichte Sprache Bonn)

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Herzliche Einladung!
Wir bitten um eine Anmeldung bis spätestens 24.10.2017 unter Marlene.Clemens-Ottersbach@skf-bonn-rhein-sieg.de

Starke Begleitung für Geflüchtete auf dem Weg in die duale Berufsausbildung

Informationsveranstaltung für Akteure in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

Gemeinsam im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN NRW führen das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises und die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. diese Veranstaltung in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, dem Caritasverband Rhein-Sieg e.V. und der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis an Sieg und Rhein durch.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 19.07.2017 von 18:00 bis 20:30 Uhr im Kreishaus Siegburg, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg, Raum „Rhein“

Bitte melden Sie sich per E-Mail bei kausa@obs-ev.de an.

Mülltrennung mehrsprachig

Auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz wurde durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt eine  fremdsprachige Abfalltrennhilfe erstellt.

Diese Sortieranleitung gibt es  nun angepasst  auf die Gegebenheiten im Landkreis Neuwied.

Der überwiegende Teil des Flyers basiert auf der Bildsprache und wird durch Text in Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch und Farsi ergänzt. Darüber hinaus kann über QR-Codes auf 22  weitere Sprachen zugegriffen werden. Der fertige Flyer enthält ein augenfälliges Motiv einer Familie in einer sauberen Umwelt. Das Layout wurde bewusst so gewählt, da es auf die Zielgruppe angepasste emotionale und psychologische Signale senden soll, die bewirken, dass eine Bereitschaft entsteht, sich mit dem Thema Abfalltrennung zu beschäftigen.

Schutz des Einzelnen ist in Afghanistan nicht gegeben – Ökumenische Erklärung

Düsseldorf. Angesichts der erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan erklären Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am Freitag (16.12.16): „Jeder Asylbewerber hat einen Rechtsanspruch auf eine gewissenhafte Prüfung. Nach Abschluss eines solchen Verfahrens, das nach rechtsstaatlichen Kriterien geführt wurde und nicht zu einem Bleiberecht führt, ist grundsätzlich auch die Möglichkeit von Rückführungen gegeben. Niemand darf aber in eine Krisenregion zurückgeschickt werden, in der lebensbedrohliche Situationen entstehen können. Es muss sichergestellt sein, dass Personen, die abgeschoben werden, in ihrem Heimatland keine Menschenrechtsverletzungen drohen. Die Personen sollten außerdem dabei unterstützt werden, ein Leben für sich und ihre Familien aufzubauen.  Neben diesen allgemeinen Erwägungen sind insbesondere die Rechtsverpflichtungen zu beachten, die die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise durch die Genfer Flüchtlingskonvention eingegangen ist. Wir erwarten deshalb, dass dieser Schutz in jedem Einzelfall gewährleistet ist. Bei Abschiebungen in das Bürgerkriegsland Afghanistan ist dieser Schutz nach unserer Auffassung nicht gegeben.“

Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche I/2017

Das neue Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche, welches Caritasverband, SKF, SKM und die Diakonie gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk, unterstützt von der Aktion Neue Nachbarn, für die erste Jahreshälfte 2017 geplant haben, ist erschieden. Mit Hilfe der vielfältigen Veranstaltungen können Sie Ihr Wissen und Ihre Handlungskompetenz erweitern und sich der eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst werden.
Die Qualifizierungsreihe wird in Einzelmodulen an unterschiedlichen Standorten im Rhein-Sieg-Kreis angeboten.

Qualifizierung von Flüchtlingen für den Vereinssport

Der Fußballverband Rheinland hat  im Jahr 2016 ein neues und besonderes Projekt gestartet, um einen Teil zur Integration von Flüchtlingen beizutragen: In mehreren Seminarabschnitten bietet der FVR Qualifizierungsmaßnahmen für Flüchtlinge an, die sie letztlich bis hin zu einer Trainer-C-Lizenz führen könnten.

Von Montag, 2. Januar bis Freitag, 6. Januar 2017 findet im Westerwald erstmalig der Kurs „Basiswissen für Flüchtlinge“ statt.

Nähere Informationen  finden Sie im  Anmeldeformular.