Kategorie-Archiv: Allgemein

Beruf, Arbeit, Zukunft

Die Zuwanderung von Menschen aus Bürgerkriegs und Krisenstaaten ist nicht nur für Staat und Gesellschaft in Deutschland eine Herausforderung, sondern auch für die Geflüchteten selbst. Insbesondere die Unterschiede in Bildungs- und Ausbildungssystemen und in den Zugangsvoraussetzungen zur Arbeit stellen  große Hürden dar.  Deshalb hat die Vorbereitung auf Ausbildung und Arbeit eine große Bedeutung.   Zu diesem Zweck findet am 27.01.18 in Unkel ein Informationstag statt. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für diesen Tag anmelden sollten.

Mülltrennung mehrsprachig

Auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz wurde durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt eine  fremdsprachige Abfalltrennhilfe erstellt.

Diese Sortieranleitung gibt es  nun angepasst  auf die Gegebenheiten im Landkreis Neuwied.

Der überwiegende Teil des Flyers basiert auf der Bildsprache und wird durch Text in Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch und Farsi ergänzt. Darüber hinaus kann über QR-Codes auf 22  weitere Sprachen zugegriffen werden. Der fertige Flyer enthält ein augenfälliges Motiv einer Familie in einer sauberen Umwelt. Das Layout wurde bewusst so gewählt, da es auf die Zielgruppe angepasste emotionale und psychologische Signale senden soll, die bewirken, dass eine Bereitschaft entsteht, sich mit dem Thema Abfalltrennung zu beschäftigen.

Schutz des Einzelnen ist in Afghanistan nicht gegeben – Ökumenische Erklärung

Düsseldorf. Angesichts der erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan erklären Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche), Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am Freitag (16.12.16): „Jeder Asylbewerber hat einen Rechtsanspruch auf eine gewissenhafte Prüfung. Nach Abschluss eines solchen Verfahrens, das nach rechtsstaatlichen Kriterien geführt wurde und nicht zu einem Bleiberecht führt, ist grundsätzlich auch die Möglichkeit von Rückführungen gegeben. Niemand darf aber in eine Krisenregion zurückgeschickt werden, in der lebensbedrohliche Situationen entstehen können. Es muss sichergestellt sein, dass Personen, die abgeschoben werden, in ihrem Heimatland keine Menschenrechtsverletzungen drohen. Die Personen sollten außerdem dabei unterstützt werden, ein Leben für sich und ihre Familien aufzubauen.  Neben diesen allgemeinen Erwägungen sind insbesondere die Rechtsverpflichtungen zu beachten, die die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise durch die Genfer Flüchtlingskonvention eingegangen ist. Wir erwarten deshalb, dass dieser Schutz in jedem Einzelfall gewährleistet ist. Bei Abschiebungen in das Bürgerkriegsland Afghanistan ist dieser Schutz nach unserer Auffassung nicht gegeben.“