Kategorie-Archiv: Gesundheit/Krankheit

Praktika; Meldepflicht bei Jobcenter und Berufsgenossenschaft

Betriebspraktika, auch kurze, müssen stets vorher dem Jobcenter  gemeldet werden. Man versucht dort, das Procedere möglichst einfach zu halten.

Darüber hinaus muss der Praktikumsbetrieb den Praktikanten/die Praktikantin bei der Berufsgenossenschaft anmelden, damit bei Arbeitsunfällen ein Versicherungschutz besteht.

Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche

Am 07.09. startet die erste Veranstaltung der zweiten Staffel der Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Veranstalter sind der Caritasverband, der SKF,  SKM  für die Bereiche Bonn/Rhein-Sieg und  die Evangelische Erwachsenenbildung An Sieg und Rhein. Mit Hilfe der vielfältigen Veranstaltungen können Sie Ihr Wissen und Ihre Handlungskompetenz erweitern und sich der eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst werden.
Mit Veranstaltungen zu Bereichen des Sozialrechts, die für
Flüchtlinge von Bedeutung sind, werden Grundlageninformationen
vermittelt, um die Begleitung und Vermittlung
zu Fachstellen zu erleichtern. Hintergrundinformationen über Herkunftsländer und kulturelle Unterschiede helfen, Situationen besser zu verstehen und angemessen reagieren zu können.
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle, dem Selbstverständnis als Helfer und Begleiter und dem Spannungsfeld
Nähe-Distanz tragen dazu bei, dass Herausforderungen
nicht zu Überforderungen werden, sondern zu Erfahrungen, die das eigene Leben bereichern.
Die Qualifizierungsreihe wird in Einzelmodulen an unterschiedlichen Standorten im Rhein-Sieg-Kreis angeboten.

Gesundheitsberatung auf Arabisch

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD), eine von Krankenkassen finanzierte Beratungsstelle, stellt sich auf die große Zahl von Flüchtlingen ein und bietet seit Mai in einem Pilot-Projekt erstmals auch Sprechstunden auf Arabisch an. Die UPD berät zu allen Fragen, die die Gesundheit betreffen – auch  nicht Versicherte. Das Beratungstelefon auf Arabisch ist dienstags von 11:00 bis 13:00 Uhr und donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr unter der Nummer 0800.33221225 kostenfrei aus dem Festnetz zu erreichen.

Trauma

Selbst bei intensiverem Kontakt zu den Flüchtlingen, können wir meist nur erahnen, was die Geflüchteten in ihren jeweiligen Heimatländern oder auf ihrer Flucht erlebt und durchlebt haben. Haben Sie den Eindruck, dass Personen, die Sie betreuen, traumatisiert sind und u.U. dadurch in ihrem Alltag eingeschränkt sind (massive Schlafstörungen, Ängste, Lernprobleme,…), dann sprechen Sie einen der Koordinatoren an. Wir sind sehr glücklich darüber, dass eine pensionierte Ärztin und Psychotherapeutin in unserer Verbandsgemeinde sich für Flüchtlinge engagieren möchte und bereit ist, mit traumatisierten Flüchtlingen ehrenamtlich zu arbeiten. Wir schauen dann im Einzelfall, wie der Kontakt möglichst niedrigschwellig hergestellt werden kann.